In einem Passivhaus herrscht eine gute Raumluftqualität. Diese pollenfreie und staubarme Luft wird vor allem von Allergikern und Asthmatikern geschätzt. Dies wird durch eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bewirkt.
Die frische Luft wird meist dort zugeführt, wo sie am wichtigsten ist, das heißt, in den Wohn- und Schlafräumen. Dagegen wird die Abluft dort abgesaugt, wo sie entsteht, also in den Küchen und Bädern. Dadurch entsteht im gesamten Haus ein langsamer kontinuierlicher Luftstrom, der für das Wohlfühlklima verantwortlich ist.

Luftqualität, die sich selbst für Sport und Yoga eignet.
Ein Passivhaus muss luftdicht sein. Der Luftaustausch durch unfreiwillige Öffnungen und Leckagen darf nicht höher als das 0,6-fache des eingeschlossenen Luftvolumens pro Stunde sein. Bei Normalhäusern liegt dieser Wert bei dem 1,5-fachen bei 50 Pascal Differenzdruck. Um diese Luftdichtheit zu erreichen, sind auch Kleinigkeiten entscheidend. So sind überlappende Stöße von Baupapieren oder Folien mit geeigneten Klebebändern oder Dichtschnüren zu verschließen.
Diese hohe Luftdichtheit ist notwendig, damit durch eindringende Feuchtigkeit aus Kondensat entstehende Schäden vermieden werden können und um ungewollten Wärmeverlust zu vermeiden.
