Eine solide Möglichkeit der Zuheizung besteht in der Verwendung von Flüssiggas. Verwendet man hierbei die öffentliche Gasleitung, entstehen durch Anschlusskosten und Grundgebühr bereits für ein Passivhaus verhältnismäßig hohe Heizkosten. Alternativ können kleine mit Flüssiggasflaschen betriebene Gasthermen genutzt werden. Hier entfallen die Anschlusskosten. Auch müssen die Flaschen nicht während des laufenden Winters ausgetauscht werden müssen, da nur wenig Gas gebraucht wird.
Bei dieser Heizungsmethode wird ein Warmwasserspeicher benötigt, so dass die Zuluft über das Warmwasser-Heizregister erwärmt werden kann.
Gas ist zwar ein fossiler Brennstoff, jedoch hat es nur geringe Emissionen und kann mit geringen Verlusten gespeichert werden.

Obwohl die Flüssiggasflaschen ausgewechselt werden müssen und man sich damit abhängig von der Preisentwicklung macht, greift der Bauherr, der sich für dieser Heizvariante entscheidet, auf eine gut entwickelte Technik zurück. Die Heizungsanlage ist gut regelbar und die Wärme reicht für Warmwasser, Kochherd und Heizung aus.
