Aerogel (mikroporöse Dämmstoffe)
Aerogele sind hochporöse, extrem hitzebeständige, sehr leichte Dämmstoffe. Sie zeichnen sich durch sehr gute Werte bei der Wärmeleitfähigkeit und dem Schallschutz aus. Ihre Dämmeigenschaften verändern sie auch bei unterschiedlichen Drucksituationen nur wenig.Hergestellt werden Aerogele zumeist aus Silikaten. Dabei wird die Flüssigkeit geliert und anschließend getrocknet. Dadurch entstehen Nanoporen.
Blähglas
Blähglas ist ein Dämmstoff, der sich durch hohe Wärme- und Schalldämmwirkung auszeichnet. Dabei ist es beständig gegen Chemikalien und nicht entflammbar. Eingesetzt wird Blähglas als Putz-, Mörtel oder Spachtelmasse oder einfach als lose Schüttung.Hergestellt wird Blähglas aus Recycling-Glas, dass gereinigt und zu Glasmehl gemahlen wird. Anschließend wird es mit Binde- und Blähmittelt vermischt und granuliert. Während des bei ca 800 ° C stattfindenden Blähprozesses bilden sich Luftporen im Inneren der Körner, die zwischen 0,25 und 16 mm groß sind.
Blähglimmer (Vermiculit)
Blähglimmer ist ein gegen Chemikalien beständiger nicht brennbarer Dämmstoff, der sowohl zur Wärme- als auch zur Schalldämmung sehr gut geeignet ist. Dabei ist er geruchsneutral, gesundheitlich vollkommen unbedenklich und kann problemlos recycelt werden. Er wird als Granulat oder in Platten eingesetzt, oder Putzen und Farben beigemischt.Hergestellt wird Blähglimmer, der auch Vermiculit genannt wird, durch die Verarbeitung von Glimmerschiefer, der ein durch Verwitterung entstandenes Mineral ist. Dieses wird thermisch expandiert, wodurch das chemisch gebundene Kristallwasser schockartig ausgetrieben wird. Dabei wird das Vermiculit auf das bis zu 35-fache seines Volumens aufgebläht.
Blähton
Blähton ist ein Dämmstoff mit guten Wärmespeicher- und Schalldämmfähigkeit. Die Wärmedämmeigenschaft dagegen ist nur mäßig. Dabei ist dieser Stoff nicht brennbar, atmungsaktiv, frost- und feuchtigkeitsbeständig, verrottungsresistent und sicher vor Nagetieren.Hergestellt wird Blähton aus granuliertem Rohtonmateial in Drehrohröfen bei Temperaturen von ca 1.200°C. Die organischen Bestandteile werden dabei verbrannt und bilden feine Poren, in dem sie sich aufblähen.
Blähton wird als Schüttgut bei Korngrößen zwischen 4 und 16 mm eingesetzt.
Weiterhin ist der Einsatz in gebundener Form unter dem Zusatz von Kalk und Zement bei der Herstellung von schallabsorbierenden und wärmedämmenden Leichtbetonbauteilen möglich.
Baumwolle
Baumwolle ist ein Dämmstoff, der sich durch gute Werte bei der Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit auszeichnet. Dabei ist er gleichzeitig auch gut als Schalldämmstoff einsetzbar. Baumwolle ist ein elastischer Dämmstoff, der sich daher gut verarbeiten lässt. Jedoch ist sie ohne den Zusatz von Borsalzen nicht schimmelresistent und selbst nach der Imprägnierung darf dieser Dämmstoff nicht längeren Durchfeuchtungen ausgesetzt werden.Hergestellt wird der Baumwolldämmstoff aus pflanzlichen Fasern. Diese werden meist in asiatischen Ländern angebaut, so dass lange Transportwege vorliegen. Hauptsächlich werden aus diesen Fasern Dämmmatten mit Stärken bis zu 20 cm hergestellt. Neuerdings besteht aber auch die Möglichkeit, Baumwollflocken zur Dämmung in Hohlräume einblasen zu lassen.

Gute Werte bei der Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit zeichnen Baumwolle als Dämmstoff aus.
Expandiertes Polystyrol (EPS)
Expandiertes Polystyrol, das auch als Styropor bezeichnet wird, ist ein Dämmstoff, der sich durch geringe Wärmeleitfähigkeit und hohe Wärmespeicherfähigkeit auszeichnet. Es ist durch seinen niedrigen Preis weit verbreitet und wird sowohl als Trittschalldämmung als auch als Wärmedämmung eingesetzt.Hergestellt wird EPS aus Polystyrol, dass als Granulat geliefert wird. Dieses wird dann bei 90°C unter Zuhilfenahme von Wasserdampf aufgeschäumt. Dabei bläht es sich bis zum 50fachen seines eigentlichen Volumens auf. Anschließend wird das Material zu Platten gepresst. Dabei ist der genaue Herstellungsvorgang entscheidend für bestimmte Eigenschaften, wie zum Beispiel der Dichte, des Dämmstoffs.
Extrudiertes Polystyrol (XPS)
Extrudiertes Polystyrol gehört zu den Dämmstoffen, die sich durch niedrige Wärmeleitfähigkeit und hohe Wärmespeicherfähigkeit auszeichnen. XPS wird besonders in Bereichen eingesetzt, in denen ein Wärmedämmstoff benötigt wird, der hohen mechanischen Belastungen standhalten kann und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist.Hergestellt wird XPS aus Polystyrol-Granulat, dass aufgeschäumt und unter Zusatz von Kohlendioxid zumeist zu Böcken oder Platten verarbeitet wird. Durch dieses Verfahren werden unzählige kleine geschlossene Zellen erzeugt, die für die mechanisch Belastbarkeit und Feuchtebeständigkeit verantwortlich sind.
Flachs
Flachs ist ein Dämmstoff der sich neben geringer Wärmeleitfähigkeit durch guten Schallschutz auszeichnet. Dabei ist es fäulnisresistent. Flachsdämmstoffe werden überwiegend in Holzbauteilen eingesetzt, wozu zum Beispiel Zwischensparrendämmungen in Dächern gehören.Hergestellt wird Flachs, dass ein natürlicher Zellulosedämmstoff ist, aus den Kurzfasern der Flachspflanze, die ein Nebenprodukt der für die Textilindustrie verwendeten Langfasern sind. Die Kurzfasern werden dann zu einem Vlies gekämmt und meist unter Zusatz von Polyesterfasern zu Dämmmatten mit Stärken von über 10 cm verarbeitet. Dabei wird ein Brandhemmer wie zum Beispiel Borsalz eingearbeitet.

Bei der Entholzung der Flachsstängel werden Bastfasern gewonnen.
Die als Nebenprodukt erhaltenen Schäben können als Dämmstoff weiter verwendet werden.
Getreidegranulat
Getreidegranulat zeichnet sich neben guten Werten bei der Wärmeleitfähigkeit und Trittschalldämmung durch hohe Wärmespeicherfähigkeit aus.Hergestellt wird Getreidegranulat im Extrusionsverfahren. Es besteht aus Roggenschrot, Molke und Roggenkleie. Diesen Stoffen werden mineralische Zusätze beigemischt. Unter hohem Druck und hoher Temperatur wird dann eine stabile Struktur erzeugt. Das so entstandene Granulat mit Korngrößen zwischen 2 und 6 mm wird entweder als Schüttdämmung eingesetzt oder eingeblasen.
Gipsschaum
Gipsschaum zeichnet sich durch gute Schalldämmeigenschaften aus. Er wird aus Gips hergestellt, der in Rauchgasentschwefelungsanlagen anfällt. Durch organische Zusätze lassen sich die Eigenschaften anschließend beeinflussen.Glasfasern
Glasfasern zeichnen sich durch gute Wärmeleitfähigkeit aus. Jedoch besitzen sie nur eine geringe Wärmespeicherfähigkeit. Weiterhin sind sie diffusionsoffen, feuerresistent, beständig gegen Schimmel und Ungeziefer und in heutigem Standard gesundheitlich unbedenklich.Hergestellt werden Glasfasern aus Quarzsand, Kalkstein, Soda und Altglas. Diese Materialien werden eingeschmolzen und zu Fasern geschleudert. Dabei werden Kunstharze hinzugefügt, die die Stabilität der Form gewährleisten sollen.
Hanf
Hanf zeichnet sich als Dämmstoff durch gute Werte bei der Wärmeleitfähigkeit aus. Dazu kommt eine gute Schallschutzwirkung. Weiterhin ist er reißfest und beständig gegen Feuchtigkeit und Insekten.Hergestellt wird der Dämmstoff aus dem Faseranteil des Hanfstengels. Dieses sehr umweltfreundliche Material, dessen Anbau unter bestimmten Voraussetzungen legal ist, wird zu Filzen und Vliesen verarbeitet. Um den Feuerschutz zu verbessern, werden Borsalze hinzugefügt.

Neben guter Werte bei der Wärmeleitfähigkeit wartet Hanf mit zufrieden stellender Schallschutzwirkung auf.
Holzfaser
Holzfasern zeichnen sich als Dämmstoff durch eine hohe Wärmespeicherfähigkeit und einen guten Schallschutz aus.Da Holzfaserdämmstoff nicht leicht einzubauen ist, wird dieses Material überwiegend für vorgefertigte Bauteile genutzt.
Hergestellt werden Holzfasern aus Nadelholzabfall. Dieser wird zerkleinert und zerfasert und unter hohem Druck und hohen Temperaturen gepresst. Durch dieses Verfahren sorgen die Harze im Holz dafür, dass die Fasern verkleben. Um die Fasern dann gegen Feuer und Pilzbefall zu schützen, werden sie mit Sodalauge und Molke imprägniert. Das fertige Material wird dann in Schalungen eingeblasen oder eingerüttelt.
Holzwolleplatten
Holzwolleplatten zeichnen sich durch eine gute Wärmespeicherfähigkeit, Schalldämmung und Resistenz gegen Verrottung und Feuer aus. Sie gehören zu den schwersten Materialien unter den Dämmstoffen und sind besonders gut als Putzträger geeignet.Hergestellt werden Holzwolleplatten aus Nadelhölzern wie Fichten oder Kiefern. Dabei werden die getrockneten Holzstämme ökologisch unbedenklich in einer Holzwollemaschine verarbeitet. Die Holzwolle wird dann mit Zement gebunden und zu Dämmplatten verarbeitet. Dabei werden zur Erhöhung der Wärmedämmfähigkeit Mehrschichtplatten angefertigt.
Kokosfasern
Kokosfasern gehören zu den Dämmstoffen, die sich neben guten Werten bei der Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit auch durch guten Schallschutz auszeichnen. Dies ist möglich, da sie innen hohl sind. Zudem sind sie sehr eleastisch, formbeständig, bruch- und reißfest. Weiterhin sind Kokosfasern verrottungs- und feuchtebeständig und insektensicher.Hergestellt werden Kokosfasern aus der Fruchthülle der Kokosnüsse. Diese werden in einem Sumpfbecken einem Verrottungsprozess ausgesetzt, den nur die fäulnisresistenten Teile der Kokosfaser überstehen. Diese werden dann zu einem Vlies verarbeitet und unter Zusatz von Borsalzen zur Verbesserung des Brandschutzes als Matte oder Platte in den Handel gegeben.
Kork
Kork ist ein guter Wärmedämmstoff, der sich zudem durch hohe Belastbarkeit und gute Schalldämmung auszeichnet. Weiterhin ist er atmungsaktiv, beständig gegen Fäulnis und alterungsbeständig. Die Gewinnung des Rohmaterials ist zudem ökologisch unbedenklich, da die Korkeiche, die Lieferant für den Rohstoff Kork ist, sich ca alle 10 Jahre schälen lässt, ohne dass der Baum dabei beschädigt wird.Hergestellt wird der Dämmstoff dann, indem die Rinde zu einem Granulat gemahlen wird. Dieses wird dann mit heißem Dampf behandelt, wodurch es sich ausdehnt. Auf diese Weise entstehen Korkblöcke, die nach der Abkühlung zu Platten geschnitten werden. Es besteht die Möglichkeit, dem Material Fasern wie zum Beispiel Jute hinzuzugeben, damit das Produkt geschmeidiger wird und auch als Filz verwendet werden kann.

Aufgrund geringer Wärmeleitfähigkeit wird Kork in Form von Korkplatten und Korkschüttung auch als Dämmstoff verwendet.
Zur Abdichtung eignet sich Kork als Spitzkork ebenso.
Melaminharzschaum
Melaminhazschaum ist ein Wärmedämmstoff, der sich auch durch gute Schalldämmwirkung auszeichnet. Außerdem ist das Material sehr leicht und nicht temperaturempfindlich. Allerdings besteht keine Beständigkeit gegen Säuren oder Wasser.Mineralwolle
Mineralwolle zeichnet sich als Dämmstoff neben guten Werten bei der Wärmeleitfähigkeit auch durch Beständigkeit gegen Säuren und Laugen aus. Gleichzeitig ist sie nicht brennbar und alterungsbeständig.Hergestellt werden Mineralwollefasern in dem das mineralische Ausgangsmaterial geschmolzen und anschließend zerfasert wird. Als Ausgangsmaterialien kommen unter anderem Altglas oder Basaltgesteine in Frage.
Der Dämmstoff wird in fest gepressten Platten oder in einer weichen formbaren Variante geliefert.
Polyester
Polyester zeichnet sich durch gute Wärmedämmeigenschaften und guten Schallschutz aus. Gleichzeitig ist er für Allergiker geeignet und resistent gegen Fäulnis und Verrottung. Nachteilig ist, dass dieses Material nur eine geringe Wärmespeicherfähigkeit besitzt und keine Feuchtigkeit aufnehmen kann.Hergestellt werden Polyesterdämmstoffe aus Erdöl.
Polyurethan-Hartschaum
Polyurethan-Hartschaum zeichnet sich durch hervorragende Werte bei der Wärmeleitfähigkeit aus. Gleichzeitig ist er beständig gegen Schimmel und Fäulnis und verrottungsresistent.Hergestellt wird dieser Dämmstoff vorwiegend aus Erdöl und anderen teilweise nachwachsenden Rohstoffen. Diese flüssigen Rohstoffe führen unter dem Zusatz von Treibmitteln eine chemische Reaktion aus. Als Treibmittel werden dabei CO2 oder Pentan eingesetzt. Dämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum werden entweder nach dem Doppelbandverfahren als Platten oder nach dem Blockschaumverfahren als Blöcke hergestellt.
Bei dem Doppelbandverfahren wird das Reaktionsgemisch, dass aus dem Mischkopf strömt, an die untere Deckschicht einer Doppelbandanlage verteilt. Dieses aufschäumende Gemisch verklebt dann mit der unteren und der oberen Deckschicht. Als Materialien für die Deckschichten kommen Papier- oder Metallfolien oder Mineralvlies in Betracht.
Bei dem Blockschaumverfahren strömt das Reaktionsgemisch auf ein Blockband oder in eine Blockform. Nachdem es aufgeschäumt wurde werden die Blöcke je nach Bedarf zugeschnitten.
Pyrogene Kieselsäure (mikroporöse Dämmstoffe)
Pyrogene Kieselsäure zeichnet sich als Dämmstoff durch hervorragende Werte bei der Wärmeleitfähigkeit aus. Gleichzeitig ist das Material beständig gegen Chemikalien und nicht brennbar. Außerdem ist sie formstabil und sehr gut zu bearbeiten.Benutzt wird dieser mikroporöse Dämmstoff meist zur Hinterdämmung.
Schafwolle
Schafwolle zeichnet sich durch gute Werte bei der Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit aus. Gleichzeitig bietet sie guten Schallschutz. Außerdem ist sie sehr leicht zu verarbeiten und sehr flexibel. Schafwolle kann bis zu einem Drittel seines Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und diese später wieder abgeben ohne Dämmwirkung zu verlieren. Dadurch lässt sich durch den Einsatz von Schafwolle als Dämmstoff die Feuchtigkeit in den Räumen gut regeln.Schafwolle steht überall dort zur Verfügung, wo Schafhaltung betrieben wird. Darüber hinaus hat sich ein weltweiter Im- und Exportmarkt für dieses Material entwickelt.
Hergestellt wird dieser Dämmstoff aus reiner Schafwolle. Diese muss zunächst gereinigt werden. Anschließend wird die Wolle zu Vliesbahnen oder Filzen weiterverarbeitet. Dazu wird die Wolle mit einem Reißwolf aufgelockert und von Knötchen befreit. Die Dämmatten können beliebig dick hergestellt werden. Ab einer bestimmten Dicke sind jedoch Stützfasern notwendig. Schafolle ist nicht von Natur aus beständig gegen Mottenbefall. Daher muss sie mit Eulan oder Mitin FF imprägniert werden.
Schaumglas
Schaumglas zeichnet sich als Dämmstoff durch Beständigkeit gegen Schädlingsbefall, Verrottung, Feuer, Chemikalien und Frost aus. Außerdem ist dieses Material formstabil und nicht brennbar. Es ist sehr gut für Außenbereiche geeignet. Zu beachten ist aber der hohe Preis.Hergestellt wird Schaumglas grundsätzlich aus Quarzsand. Dieser wird mit Spezialzusätzen zu Glas geschmolzen, das dann abgekühlt, zerkleinert und zu Pulver gemahlen wird. Anschließend wird feinster Kohlenstoff hinzugefügt, der dann beim Erhitzen auf über 1.000 °C oxidiert und dabei Glasblasen bildet, wodurch der Aufschäumprozess ausgelöst wird. Dabei entstehen kleine Mengen an Schwefelwasserstoff, die in den Zellen bleiben.
Schaumglas wird in Blöcken hergestellt und auf Solldicke zugeschnitten.
Schilf
Schilfrohr zeichnet sich als Dämmstoff durch eine gute Wärmespeicherfähigkeit aus. Außerdem ist es feuchteresistent und wirkt brandhemmend. Eingesetzt wird es hauptsächlich für die Außendämmung.Hergestellt wird das Dämmmaterial aus Schilfrohr, das mechanisch gepresst und mittels verzinkter Stahldrähte zu Platten verbunden wird, die fest aber biegsam sind. Diese Platten haben Stärken zwischen 2 und 10 cm.

Schilf wurde seit jeher als Naturbaustoff von Menschen verwendet.
Silikatschaum
Silikatschaum ist nicht brennbar und beständig gegen Verrottung und Schädlingsbefall.Hergestellt wird er aus Quarzmehl, Zement, Schäummittel, Wasser und Kalkhydrat.
Zellulose
Zellulose zeichnet sich als Dämmstoff durch gute Werte bei der Wärmeleitfähigkeit aus. Gleichzeitig ist sie sehr preiswert, ökologisch unbedenklich, wiederverwertbar und beständig gegen Schimmel und Schädlinge. Weiterhin sind Zellulosedämmstoffe elastisch, aber nicht sehr belastbar. Als Platten sind sie schwer zu schneiden und bröckeln leicht.Hergestellt wird dieser Dämmstoff aus Altpapier. Dieses wird zerkleinert, Dampf ausgesetzt und mit Borsalzen behandelt, um ihn schwerer entflammbar zu machen.
In der Regel werden Zelluloseflocken in Hohlräume eingeblasen. Dort verfilzen sie sich zu Dämmungen in beliebigen Stärken. Es ist jedoch auch möglich das Material zu Zelluloseplatten zu pressen.
