Blockheizkraftwerk (BHKW)

Blockheizkraftwerke für ein Passivhaus?


Zu den Systemen der Kraft-Wärme-Kopplung gehört das Blockheizkraftwerk (BHKW).

Hierbei wird durch einen Verbrennungsmotor ein Generator angetrieben. Der Motor gibt 30 – 40 % seiner Energie in mechanischer Form ab, die in Strom umgewandelt werden kann. Der Rest wird als Wärme abgegeben. Auf diese Weise kann ein Wirkungsgrad von über 90 % erzielt werden. Das Heizöl für das BHKW kann man von der Steuer befreien lassen. Es arbeitet ökologisch wertvoller als ein Kraftwerk, da es nicht so viel Energie „verschleudert“.
Der Betrieb eines BHKW setzt hohe Investitionskosten voraus, dafür hat es aber eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren.


Ein Blockheizkraftwerk ist derzeitig keine gute Wahl für das Passivhaus


Jedoch ist ein BHKW sehr laut, muss oft gewartet werden, lässt sich nicht gut regeln und produziert Ruß. Außerdem gibt es derzeit keine für's Passivhaus geeigneten BHKWs. Es ist daher im Moment noch nicht empfehlenswert dieses System bei der Errichtung eines Passivhauses in Betracht zu ziehen. Die Entwicklung auf diesem Gebiet schreitet jedoch sehr schnell voran und es ist absehbar, dass schon in einigen Jahren BHKWs zum Standard für Passivhäuser gehören können.


 

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Publiziert am: Sonntag, 20. Juli 2008 (2686 mal gelesen)
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