Außenwand

Außenwandsysteme im Passivhausbau


Die Außenwände sind für die Errichtung des gelungenen Passivhauses entscheidend. Hierbei gilt es, den Wärmeverlust durch Dämmstoffe zu minimieren. Bei ihrer Konstruktion ist zu beachten, dass U-Werte von 0,15 W/m²K zu unterschreiten sind.

Bei Massivbauten werden hierzu Wandstärken von 45 bis 50 cm benötigt. Im Holzbau ist dies einfacher möglich. Hier sind Dämmstärken von 32 bis 40 cm zu erwarten. Die Art und Weise der Dämmung hängt dabei von der jeweiligen Bauweise ab. Jeder Bauherr hat die Wahl zwischen verschiedenen Dämmsystemen und Materialien.


Holzhaus in kanadischer Holzrahmenbauweise. Auch Holzhäuser eignen sich für den Passivhausbau.
Allerdings sollten auf Ausbuchtungen, Erker etc. weitestgehend verzichtet werden.  


Wichtig ist, dass die Außenwände luftdicht und wärmebrückenarm sind. Nur so kann im Winter die Wärme im Haus und im Sommer außer Haus gehalten werden.

Ein Effekt dieser starken Dämmung ist auch, dass die Behaglichkeit im Winter erhöht wird, da die Außenwandinnenseite eine höhere Temperatur erreicht als bei normalen Bauten. Durch den luftdichten Bau werden zusätzlich zu den Temperatur- und Komfortgewinnen auch Bauschäden vermieden. Tauwasser und Schimmelbildung lassen sich bei sorgfältiger Ausführung fast vollständig vermeiden.

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Publiziert am: Dienstag, 17. Juni 2008 (5721 mal gelesen)
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