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Wiener Studentenwohnheim mit Passivhausstandard erhält Anerkennungspreis
am Freitag, 10. Juli 2009Die Wohnheimverwaltung des Studentenwohnheims in der Wiener Molkereistraße entschied bereits von einigen Jahren, dass das neue Studentenwohnheim ökologisch wie auch energieeffizient sein soll. Die Wahl fiel auf den Passivhausstandard.
Seit der Inbetriebnahme 2004 ist das fünfstöckige Gebäude, das jährlich 800 Studenten unterbringt, zu einem Vorzeigeprojekt für den Passivhausstandarf geworden. Wöchentlich erscheinen neue Besichtigungsgruppen, die sich über die Komponenten des Hauses informieren wollen.
Jetzt wurde das Vorarlberger Architekturbüro Baumschlager Eberle für die Umsetzung des ökologischen Projekts mit dem Anerkennungspreis des Wiener Wohnbaus ausgezeichnet. Die Wohnheimleitung will mit dem erhaltenen Feedback der Bewohner und den günstigen Heizkosten diese Bauweise in der Zukunft weiter forcieren.
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Leipzig sucht Interessenten für geplante Passivhaussiedlung
am Donnerstag, 09. Juli 2009Leipzig macht sich fit in Sachen Energieeffizienz und hat in der Agenda 21 für die Jahre 2009 bis 2013 Ziele zum Klimaschutz festgelegt. Ein erstes Projekt soll nun beginnen: Die Entstehung einer Passivhaussiedlung in Leipzig.
Auf einer ersten Informationsveranstaltung Anfang Juli 2009 wurde das Projekt vorgestellt und für Interessenten geworben, die bei der Standortsuche, Abstimmung und Projektentwicklung unterstützen sollen.
Die Modellsiedlung zum Passivhausstandard soll künftig Architekten, Baufirmen und Handwerker begeistern, innovative und energieeffiziente Lösungen nachzufragen und für Bauherren anzubieten.
Weitere Infos: http://www.leipzigeragenda21.de/
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Ginsheim startet Pilotprojekt mit sieben Passivhäusern
am Mittwoch, 08. Juli 2009In der Mainspitzgemeinde Ginsheim-Gustavsburg werden sieben neue Häuser im Passivhausstil gebaut. Die Gemeinde will an diesem Projekt prüfen, ob für weitere ausgewiesene Neubaugebiete der Passivhausstandard verbindlich festgelegt wird.
Trotz der bis zu 40.000 Euro höheren Herstellungskosten pro Haus sehen die Bauherren große Potentiale in der Vermarktung aufgrund des extrem niedrigen Energieverbrauchs. Mit 15 Kilowattstunden Jahresenergieverbrauch pro Quadratmeter wird kalkuliert.
Die Ausstattung soll auf 150 qm mit zwei Bädern, Terrasse, Trockenraum für Wäsche, drei Zimmern und geräumigem Wohn- und Essbereich dem gehobenen Standard entsprechen.
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Passivhaus soll ab 2015 Standard werden – Nürnberg ist schon jetzt vorbereitet
am Dienstag, 07. Juli 2009 Nürnberg hat sich in ihrem Klimaschutzprogramm 2010/2020 zu Zielen des Klimaschutzes verpflichtet und mit dem Beitritt zum Europäischen «Konvent der Bürgermeister für den Klimaschutz» weiter bekräftigt.
Zentraler Punkt: Sanierungen und Neubauten sollen vor allem energieeffizient sein.
Sowohl der Baureferent als auch der Umweltreferenz setzen sich zur Festschreibung von Energieeffizienzstandards ein und wollen im Stadtplanungsausschuss und Umweltausschuss einen Beschluss dahingehend erwirken.
Damit bereitet sich Nürnberg und die angrenzenden Kommunen auf die ab 2015 verbindlichen Standards der Energiesparverordnung vor.
Die Stadt hofft, mit ihrer Innovation in Richtung Passivhausstandard als Initialzündung für weitere Städte zu dienen.
Zentraler Punkt: Sanierungen und Neubauten sollen vor allem energieeffizient sein.
Sowohl der Baureferent als auch der Umweltreferenz setzen sich zur Festschreibung von Energieeffizienzstandards ein und wollen im Stadtplanungsausschuss und Umweltausschuss einen Beschluss dahingehend erwirken.
Damit bereitet sich Nürnberg und die angrenzenden Kommunen auf die ab 2015 verbindlichen Standards der Energiesparverordnung vor.
Die Stadt hofft, mit ihrer Innovation in Richtung Passivhausstandard als Initialzündung für weitere Städte zu dienen.
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Spatenstich für Solarsiedlung in Münster
am Montag, 06. Juli 2009Sonntag, den 5. Juli 2009, war Spatenstich für eine Solarsiedlung im Passivhausstil mit 39 Mietswohnungen in Münster.
Der Wohnungsverein 1893 Münster errichtet zwischen Wismarweg und Rostockweg drei Gebäude mit insgesamt 3200 Quadratmetern auf zwei Etagen mit moderner Wärmedämmung, Drei-Scheiben-Verglasung und Sonnenkollektoren auf dem Dach. Im Sommer wird das Brauchwasser ausschließlich mithilfe der Solaranlage erwärmt. Die kontrollierte Be- und Entlüftung sorgt für ein angenehmes Wohnklima. Im Winter wird eine Holzpelletsheizung zusätzlich geschaltet.
Gegenüber einem normalen Neubau wird das Haus 80 Prozent Energie sparen. Eine Zisterne für Regenwasser rundet die Solarsiedlung energetisch ab.
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